Aktuelles bei der Schutzvereinigung für Time-Sharing-Inhaber


Marco Polo Club Alpina, Österreich: schon wieder Geld „verzockt“

Man stelle sich vor:

Ein Geschäftsführer eines Unternehmens nimmt Geld der Firma und geht in eine Spielbank und verzockt die Kohle.

Klar: Man kündigt fristlos und fordert Schadensersatz.

Nun stelle man sich vor:

Ein Vorstand (man nennt das in Österreich auch Präsident) gibt den Auftrag, Mitglieder auf Zahlung von Clubbeiträgen zu verklagen. Dann kommt jemand, z.B. so wie die Schutzvereinigung, und sagt dem Präsidenten – mehrfach !!! – lass das sein, Du verlierst die Prozesse.

Der Präsident wird arrogant (was heißt „wird“…) und klagt weiter.

UND VERLIERT UND VERLIERT UND VERLIERT…..

Nun könnte es ja sein, dass Alpina eine Rechtsschutzversicherung hat (sind die blind???) und die Kosten der „süßen“ Rechtsanwältin aus München und die Gerichtskosten und die Kosten des Schutzvereinigungsanwalts werden von der Versicherung bezahlt.

Aber wer zahlt denn die Kosten des Präsidenten, der eigens zum Prozess fährt… nach Kempten in erster Instanz und dann nach Augsburg zur zweiten Instanz???

Leute vom Alpina, lasst Euch die Abrechnungen zeigen. Das ist Misswirtschaft.

Verlor Alpina klar und deutlich beim AG Kempten und ging in Berufung. Das Oberlandesgericht München, Zivilsenat Augsburg, erließ am 27.03.2008 einen Hinweisbeschluss:

“…. dann sollte der Kläger (Hinweis: gemeint ist Verein Marco Polo Club Alpina) überlegen, ob die Durchführung des Berufungsverfahrens in diesem Einzelfall wirtschaftlich sinnvoll ist.“

Der 14. Senat des Oberlandesgerichts sagt diesem Verein und seinem Präsidenten auch noch, sie sollten wirtschaftlich sinnvoll handeln!!

Und was macht dieser Präsident?? Der zieht diese Berufung durch (überheblich war der ja noch nie) und reist an.

Und nun???

Verhandlungsgebühr entstanden, Reisekosten entstanden (das glaubt doch kein Mensch, dass der das selbst zahlt) – und in der Verhandlung nimmt man dann die Berufung nach erneutem eindringlichen Hinweis des Senats doch zurück.

Leute vom Alpina in Hinterthal: Schickt diesen Vorstand in die Wüste.

Wählt einen vernünftigen Vorstand, der diesen Club noch retten kann. Die Herren, die jetzt regieren, können nur regieren, weil vor acht Jahren jemand ein 3-Stufen-Konzept zur finanziellen Gesundung des Vereins entwickelt hat. Nach der ersten Stufe hat man den Mann ausgebootet.

Das Vertrauen der Mitglieder, die das Konzept getragen haben und den Verein vor dem Konkurs gerettet haben, wurde schmählichst missbraucht!

Man hat nicht Stufe 2 und Stufe 3 durchgeführt und so bluten die Mitglieder heute noch Jahr für Jahr.

An alle Mitglieder des Vereins:

Seit Jahren warnen wir den Vorstand, solche Prozesse durchzuführen. Öffentlich, im Internet – überzeugen Sie sich selbst.

Rote Karte und lebenslanges Vereinsführungsverbot. Das müsste die Antwort sein!


Oder noch besser:

Raus aus dem Karussell! Ganz schnell!

06/08

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