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Diamond Resorts: Jetzt wird man noch mal zur Kasse gebeten
Schon zu Zeiten von Sunterra haben wir davor gewarnt, dass man in Resorts, die von dieser Gruppierung in England verwaltet werden, richtig zur Kasse gebeten wird, insbesondere mit den völlig unnötigen neuen Clubformen (Global Vacation Club, Grand Vacation Club, Club Sunterra), die nur dazu dienten, den Verbrauchern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Schon vor Monaten hatten wir uns kritisch zu der neuen Gruppe Diamond Resorts aus Amerika geäußert, die Sunterra übernommen hat.
Abgesehen davon, dass sich diese Gruppe keinen Deut um rechtlich einwandfreie Entscheidungen mancher Verbraucher kümmert, die Mitglied in irgendeinem Club sind, der unglückseligerweise diesem Management angehört, wird jetzt erneut zugeschlagen und nicht schlecht:
Hat man erst vor wenigen Jahren einfach mal so einen Renovierungsfonds eingerichtet und damit die Clubbeiträge indirekt erhöht, bohrte man nun eine zusätzliche Quelle an:
Das böse Englische Pfund ist schuld!!
Wir haben ja schon immer darauf hingewiesen, dass die Gaunereien auf dem spanischen Time-Sharing-Markt nicht die Spanier, sondern die Engländer sind. Nun aber ist auch noch das Pfund schuld!
Hahaha, dass wir nicht lachen!!
Die Gebührenrechnungen betreffen in Spanien gelegene und dort zu finanzierende Time-Sharing-Anlagen und in Spanien gibt es als Währung den EURO!
Die Gebührenrechnungen für diese spanischen Anlagen werden von Diamond Resorts nicht etwa in Pfund, nein, die werden EURO ausgestellt.
Die Gebührenrechnungen müssen nicht etwa nach England überwiesen werden, nein, die überweisen beispielsweise deutsche Time-Sharer auf eine Konto der Commerzbank in Frankfurt. Und in Frankfurt, d.h. in Deutschland gilt welche Währung?? Genau: EURO!
Und was hat das nun alles mit dem bösen Pfund zu tun?? Ganz offensichtlich nichts.
Doch, halt: In England sitzen die für spanische Resorts völlig unnötigen - Verwalter (die verwalten wohl eher sich selbst)!
Wir können nur allen, die Time-Sharing im Zusammenhang mit Diamonds haben, raten, sich nicht weiter ausziehen zu lassen, denn neben den Clubbeiträgen (Management Carges genannt und das bei einer spanischen Anlage -) werden nun so einfach nebenher zusätzlich gefordert:
Sinking Fund
Special Charge
Supplementary Management Fee
In einem vorliegenden Fall zusammen ganze “schlappe” € 163,83 !!! Und das jetzt pro Jahr!
Steigen Sie aus, es wird noch schlimmer kommen, denn Diamond Resorts macht ernst:
Wenn Sie den Pfund-Ausgleich nicht zahlen, dürfen Sie auch nicht Ihre Woche nutzen, selbst wenn Sie sonst alle die anderen Gebühren entrichtet haben!
Doch halt:
Eine rühmliche und bemerkenswerte Ausnahme muss erwähnt werden. Time-Sharer im Alpine Club in Schladming / Österreich (auch unter der Hoheit von Diamond Resorts) zahlen auf ein Konto direkt in Schladming. Diese Time-Sharer haben bislang keinen Pfund-Ausgleich in Rechnung gestellt bekommen.
Das liegt sicherlich daran, dass diese Time-Sharing-Anlage seit Jahren von einer seriösen und bemerkenswerten Managerin geleitet wird. Jedenfalls hört man von Mitgliedern dieser Clubanlage nur Gutes!
Übrigens: Dass Sunterra und dem unheilvollen Manager Benson auf den Konkurs-Abgrund zusteuert, hatten wir auch vorhergesagt!
Man wird das Gefühl nicht los, dass diese vielen Zusatzzahlungen den „Kaufpreis“ für Sunterra kompensieren sollen…
„Honi soit qui mal y pense” (= ein Schelm, der Böses dabei denkt).
10/08
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